Avenler

Elektroplan erstellen – Schritt für Schritt

Ein Elektroplan besteht aus mehreren aufeinander aufbauenden Teilen: Grundriss, Stromkreise, Verteiler, Mengenermittlung und Dokumentation. Diese Anleitung führt Sie durch den Arbeitsablauf in Avenler, vom Anlegen des Projekts und des ersten Geschosses bis zum gedruckten Plan, und zeigt, wo Sie jeden Schritt ausführlich beschrieben finden.

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Was gehört zu einem Elektroplan?

Ein Elektroplan ist nicht nur eine einzige Zeichnung: Der Grundriss zeigt, wo die Geräte sitzen und wo die Leitungen verlaufen, der Verteilerplan zeigt, was die Stromkreise schützt, und die Mengenermittlung gibt an, wie viel Material nötig ist. In Avenler entstehen diese Teile in einem Projekt und bauen aufeinander auf: Ändern Sie etwas im Grundriss, werden Mengenermittlung und Verzeichnisse aus der gespeicherten Zeichnung neu berechnet.

Den Elektroplan Schritt für Schritt erstellen

  1. Projekt und Geschoss. In einem neuen Projekt geben Sie Namen, Auftraggeber und Adresse an und legen dann ein Geschoss an (Name, Fußbodenhöhe, lichte Raumhöhe). Aus der lichten Raumhöhe berechnet das Programm auch die senkrechten Leitungsabschnitte.
  2. Grundriss. Wände, Öffnungen und Räume zeichnen oder einen vorhandenen Architekturplan als Hintergrund laden. Ausführlich: Elektro-Grundriss erstellen.
  3. Geräte und Leitungsführungen. Schalter, Steckdosen, Leuchten und weitere Schaltzeichen setzen (elektrische Schaltzeichen), die Leitungsführung zeichnen. Nach Angabe zweier Endpunkte plant das Programm den Weg.
  4. Stromkreise. Ein Stromkreis hat ein Kennzeichen, ein Schutzorgan und eine Leitung; Sie ordnen ihm Geräte und Leitungsführungen zu, und die Einfärbung zeigt, was noch keinem Stromkreis zugeordnet ist.
  5. Verteiler. In der Verteilerplanung belegen Sie das Gehäuse (Verteiler planen); das Programm prüft ihn und berechnet den Übersichtsschaltplan.
  6. Prüfung. Das Prüfungs-Panel sammelt die Warnungen der Zeichnungsregeln, der Verteilerregeln und der Mengenermittlung in einer Liste und springt per Klick auf den Treffer zum Element.
  7. Mengenermittlung. Detaillierte Materialliste aus der gespeicherten Zeichnung: Elektro-Mengenermittlung.
  8. Angebot. Aus der Mengenermittlung entsteht ein Angebot für die Elektroinstallation.
  9. Druck und Übergabe. Die Zeichnungen lassen sich mit Schriftfeld im Plansatz drucken oder als PDF speichern, und das Projekt lässt sich freigeben: Elektroinstallationsplan erstellen.

Die Reihenfolge ist nicht verbindlich, aber Mengenermittlung und Verzeichnisse rechnen immer mit der gespeicherten Zeichnung – speichern Sie daher zuerst. Sie müssen nicht alles im Voraus ausfüllen: Fehlt etwas (z. B. eine Katalogposition), warnt das Programm, und die Warnung führt zur Stelle der Korrektur.

Worauf sollten Sie achten?

Dimensionierung, Prüfungen und die Mindeststückzahlen je Raum dienen nur zur Orientierung und spiegeln die Praxis wider: Sie ersetzen weder die fachliche Verantwortung des Elektroplaners noch die Prüfung der geltenden Normen. Das Programm ist für Elektropläne von Gebäuden gemacht: Beliebige Schaltungen können Sie darin nicht zeichnen.

Häufige Fragen

In welcher Reihenfolge arbeitet man am besten?

Geschoss, Grundriss, Geräte und Leitungsführungen, Stromkreise, Verteiler, Mengenermittlung, Angebot, Druck. Die Reihenfolge ist nicht verbindlich, aber Mengenermittlung und Verzeichnisse rechnen immer mit der gespeicherten Zeichnung – speichern Sie daher vor der Mengenermittlung.

Was ist, wenn im Plan etwas fehlt?

Mengenermittlung und Prüfung warnen (z. B. bei fehlender Katalogposition oder einem Gerät ohne Stromkreis), und die Warnung führt Sie zur Stelle, an der Sie es beheben.

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Ausführlich in der Anleitung

Elektroplan erstellen